Typische Fehler bei der Firmengründung
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Andreas Schweyer

Betriebswirtschaft, Marketing, Finanzwesen

Typische Fehler bei der Firmengründung

Übersicht

Vermeide diese typischen Fehler bei der Firmengründung, wenn du mit deiner Selbständigkeit Erfolg haben willst.

Gründerfehler 1 – Angebotsfokus

Wenn du nicht gerade ein Mittel gegen Krebs erfunden hast, wird die Welt dein Angebot vermutlich nicht unbedingt brauchen. Es gibt nur wenige Branchen wo ein absoluter Nachfrageüberhang besteht. In der Regel sind die Zugangsbeschränkungen in diesen Branchen sehr hoch. Entweder benötigst du eine spezielle Ausbildung oder sehr viel Geld und Know How um dich in diesen Branchen selbständig zu machen.

Startup Gründer

Wenn du zu den Startupern gehörst, dann hast du mit Sicherheit das Problem, dass es zu deinem Produkt keine Nachfrage gibt. Von 1000 guten Ideen schafft es eventuell eine Einzige. Wenn du nur an deinem Angebot arbeitest ohne herauszufinden ob dein Angebot eine Marktresonanz erfährt, dann scheiterst du bevor du richtig angefangen hast.

Profitipp für Startup Gründer: Prüfe ob dein Angebot resonanzfähig ist. Erstelle eine Webseite und schalte Werbung darauf (Display & Search). So siehst du am schnellsten ob sich deine Zielgruppe für dein Angebot interessiert.

Red Ocean

Von einem «Red Ocean» spricht man wenn es viele Alternativen zu einem Angebot gibt. Wenn du ein Geschäft mit einem Angebot aufbauen möchtest, für das es zahlreiche Alternativen gibt, dann ist es schwer Kunden zu finden. Die Vermarktung kostet dann sehr viel Geld. Das drückt auf die Margen und in der Regel sind diese Geschäftsmodelle nicht mehr sehr profitabel. Die Welt braucht nicht noch mehr Marketingagenturen, Veganrestaurants und Personal Coachings. Auch wenn es in diesen Segmenten erfolgreiche Unternehmen gibt, heisst das nicht, dass du auch Erfolg haben wirst. In diesen Branchen gilt der Leitsatz: «THE WINNER TAKES IT ALL». Das heisst die Grossen in der Branche oder die etablierte Konkurrenz (je nach Branche) teilen sich den Kuchen auf und für dich bleiben maximal die Krümel übrig. Von denen wirst du gerade einmal deine laufenden Marketingmassnahmen bezahlen können. Die Profitabilität bleibt auf der Strecke und du wirst dann irgendwann frustriert die Waffen strecken.

Gründerfehler 2 – Finanzierung

Sobald die Überlegungen konkreter werden, wirst du feststellen das die Gründung Geld kostet. Kleinere Dinge hast du bereits aus deinem Sparschwein bezahlt aber jetzt geht es darum die nächsten Schritte zu gehen. Du musst vielleicht Räume anmieten, dein Gehalt bezahlen, Maschinen und Geräte anschaffen oder diverse Vermarktungsmassnahmen finanzieren. Wenn dein Sparschwein nicht so gross ist hilft dir nur eine Finanzierung weiter. Aber die bekommst du auch nicht ohne weiteres. Besonders Neugründer haben schlechte Karten. Die meisten Banken finanzieren nur Unternehmen die mindestens 2 Jahre erfolgreich am Markt sind und dies mit entsprechenden Jahresabschlüssen belegen können. Bei den bankenunabhängigen Finanzierern gilt das Gleiche und einen Business Angel findest du nur, wenn du ein super innovatives Geschäftsmodell mit einem ordentlichen Potenzial entwickelt hast (Hast du nicht, glaub mir).

Bleiben dir noch Family, Friends and Fools. Das die deinen Start finanzieren, ist auch eher unwahrscheinlich. Das liebe Geld wird eines der grössten Hürden die du meistern musst.

Profitipp für Gründer mit begrenzten Mitteln:

  1. Businessplan & Finanzplan von einem Profi erstellen lassen (Brauchst du um eine Bürgschaft bzw. Finanzierung zu beantragen. Ausserdem siehst du ob dein Geschäftsmodell eine Chance hat und wie viel Geld du wirklich brauchst)
  2. Wenn du als Einzelunternehmer startest, kannst du das Kapital aus der 2. und 3. Säule beziehen und für deine Gründung verwenden.
  3. Bürgschaft bei einer Bürgschaftsgenossenschaft beantragen. Mit einer Bürgschaft bekommst du wiederum Geld von der Bank.

Gründerfehler 3 – Marketing & Vertrieb

99,9% aller Gründer haben kein Wissen im Marketing & Vertrieb. Und nein, der Kurs auf Udemy, die Google Recherche und stundenlanges studieren von Videos auf YouTube mit zweifelhaften Tipps von selbsternannten Marketinggurus heisst nicht dass du weisst wie richtiges Marketing funktioniert.

Wenn du im Marketing Fehler machst, wird es teuer. Schlecht umgesetzte Marketingmassnahmen sind wahre Geldvernichtungsmaschinen. Lass die Finger von irgendwelchen Selbstversuchen im Sinne von: «baue einen Funnel und schicke Traffic mittels bezahlter Werbung darauf». Im schlimmsten Fall bastelst du dann auch noch selbst eine Webseite die aus Vermarktungssicht niemals funktioniert.

Was du brauchst um eine echte Chance mit deinem Unternehmen zu haben ist eine professionelle Marketing Strategie, eine dazu passende Vermarktungsinfrastruktur inklusive sauberer Mediaplanung und natürlich Marketing Budgets. Das kostet Geld und bringt dich vermutlich zurück zum vorherigen Punkt.

Wenn du es trotzdem auf eigene Faust versuchen willst, raten wir dir wenigstens dazu eine professionelle Webseite erstellen zu lassen. Webseiten die du selber mit einem Baukastensystem baust oder selbstgebastelte WordPress Pages erfüllen nicht die notwendigen Anforderungen damit diese für die Vermarktung funktionieren.

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